Wenn das Laub bei jedem Schritt raschelt, Kastanienhaine den Weg säumen, reife Weintrauben tief in den Rebstöcken hängen und die Sommerhitze der milden Herbstsonne weicht, dann ist das Wanderglück am "Keschtnweg", wie der beliebte Kastanienweg genannt wird, nicht mehr weit. Über 90 Kilometer schlängelt sich der Fernwanderweg vom Eisacktal bis ins Etschtal – vom Kloster Neustift bei Brixen, an den Rebhängen entlang zum Künstlerstädtchen Klausen, hinunter zur Burg Runkelstein im Bozner Talkessel und weiter nach Vilpian.

 

In beliebige Teilstücke unterteilt ist er ideal für einen Tagesausflug im Herbst. Entlang des Weges laden neben dem romantischen Städtchen Klausen auch idyllische Ortschaften wie Feldthurns, Barbian und Villanders  sowie imposante Klöster und Kunstdenkmäler zum Staunen und Entdecken ein. Die Einkehr in einem Buschenschank zum Törggelen rundet den herbstlichen Wandertag perfekt ab.

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Ausgewählte Highlights entlang des Keschtnwegs
  • Für Kulturliebhaber: Schlösser, Kirchen, Denkmäler – das vielfältige kulturelle Angebot bereichert jede Wanderung am Keschtnweg mit unvergesslichen Eindrücken. Schloss Velthurns, die fürstbischöfliche Sommerresidenz ist dabei ein besonderes Highlight.

  • Für Genussmenschen: Gerade im Herbst zeigt sich die Vielfalt der Edelkastanie in der Südtiroler Küche –von raffinierten Kastanien-Schupfnudeln und süßen Kastanienkrapfen bis hin zum geschmacksintensiven Kastanienbier. Oder einfach klassisch in gebratener Form.

  • Für Naturfreunde: Der Keschtnweg bietet ein atemberaubendes Panorama über das Eisacktal. Einfach gemütlich auf einer Bank rasten und den Blick schweifen lassen – über farbenprächtige Weinberge, satte Wiesen bis hin zu den Dolomiten.

Südtirols fünfte Jahreszeit

Die Törggele-Zeit, von den Südtirolern auch als "fünfte Jahreszeit" bezeichnet, beginnt Anfang Oktober, sobald nahezu alle Trauben geerntet sind und sich das Weinlaub goldgelb färbt.

Eine stimmungsvolle Wanderung am Keschtnweg lässt man am besten beim traditionellen Törggelen ausklingen. In gemütlichen Stuben sitzen Jung und Alt beisammen und genießen Südtiroler Köstlichkeiten: hausgemachte Schlutzkrapfen, Surfleisch mit Sauerkraut, süße Krapfen und gebratene Kastanien. Dazu wird junger Wein serviert, auch „Nuier“ genannt. So entstand diese beliebte Tradition einst auch: Nach der Weinlese traf man sich in den Weinkellern rund um Klausen, um den neuen Jahrgang zu degustieren.

Kastaniendorf Feldthurns

Hoch über dem Künstlerstädtchen Klausen thront das Kastaniendorf Feldthurns. Nicht nur die 3.300 goldenen Kastanienbäume und der Blick auf die Geisler und die Dolomiten machen das Dorf so besonders – direkt am Keschtnweg gelegen locken zahlreiche Veranstaltungen rund um die herbstliche Frucht.

Kastanien- und Weinbauern erwarten Sie mit geschmacksintensiven Herbstprodukten vom Hof und kleinen Gerichten.

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Sicher reisen – Infos Coronavirus

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